Sonntag, 13. Juli 2008

Ich fang mal an...

So, da bin ich nun in Irland. Und das jetzt schon vier Tage. Bisher habe ich noch nicht so viele Bilder gemacht. Trotzdem ich erzähl mal ein bisschen was von mir. Wen es interessiert, kann sich ja hier austoben. So muss ich auch nicht ständig Einzelnachrichten schicken. Wer das aber gerne möchte, melde sich.

Mein Trip fing auf jeden Fall schon mal gut an. Am Check In in Hamburg sprach man von etwa zwanzig Minuten Verspätung meines Fliegers. Noch nicht viel bei gedacht, doch als dann boarding time war, mussten ich und meine Leidensgenossen erfahren, dass der Flieger zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal in Dublin losgeflogen war, weil dort aufgrund des schlechten Wetters das Radar irgentwie nicht funktionierte. Was solls, drei Stunden später saßen wir dann alle im Flugzeug. Aber der Spaß war noch nicht vorbei. Der Pilot teilte uns mit, dass wir nun unseren neuen Abflugtermin ebenfalls verpast hätten und auf den nächsten eine Stunde warten müssten. Um neun Uhr irischer Zeit kam ich dann also an.

Meine Familie ist wirklich nett, inzwischen versteh ich sie auch schon recht gut. Alle haben irische Namen soweit ich weiß. Die Mutter heißt Colma, der Vater Padraig und die Kinder Aoife, Riuri, Feargall, Conall and Orlagh. Keine Garantie auf die richtige Schreibweise. Ihr Haus haben sie gerade vergrößert und saniert. So ist es wirklich schön, wenn auch schnell dreckig. Kein Wunder bei fünf Kindern. Ich habe mein eigenes Zimmer und ein fast eigenes Bad, in dem die Kinder im Prinzip nur baden. Die Küche ist riesig und es gibt auch einen Garten.

Am ersten richtigen Tag habe ich mich gleich mit einem anderen Au Pair getroffen. Ihr Name ist Madeline. Sie ist eine Freundin meiner Vorgängerin. So bin ich am nächstem Tag, ihrem Geburtstag, mit ihr und einigen anderen Leuten, die ich noch nie zuvor gesehen habe, in die Stadt aufgebrochen. Erst waren wir in der Wohnung von Madelines neuem französischem Freund und danach in einem Club, der aber auch Pub war. Auf dem Bild oben sieht man sie beim Kerzen ausblasen.
Auf jeden Fall könnte man, wenn man wollte, hier jede Menge Franzosen aufreißen. Allerdings können wir Deutschen wirklich besser Englisch als die. Zumindest besser als diese Exemplare. Aber ich muss schon sagen, dass es ungewohnt ist, nur mit Leuten unterwegs zu sein, die man nicht kennt.


Am Samstag war ich dann mit den drei Großen und dem Vater im Kino. Wir haben Kung Fu Panda gesehen und ich habe alles verstanden. War allerdings auch nicht sonderlich schwer.

Heute waren wir am Morgen in einem riesigen Park. So was gibt es in Deutschland nicht, und schon gar nicht umsonst. Dort waren so viele Spielgeräte und zwar in sehr gutem Zustand. Ich hab echt gestaunt. Na ja liegt vielleicht daran, dass einfach mehr für Kinder gemacht und getan wird, wenn es genug davon gibt...hier seh ich echt ständig Schwangere. Überall laufen diese stylischen Business-Mütter rum mit ihren Kiddies.
Am Nachmittag sind wir dann zu einem Urban Beach gefahren. Das war allerdings ein Reinfall. Denn es war viel zu viel los und ins Wasser konnte man gar nicht.

Na ja soweit erst mal von mir,
ich schreib wieder,
Janike

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